Essen anreichen bei Schluckbeschwerden

Einleitung

"Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen" - dies gilt auch für Menschen mit Demenz. Für sie sind Mahlzeiten ein wichtiger Bestandteil in der Betreuung. Denn an Demenz erkrankte Menschen sind meist nicht mehr in der Lage, selbstständig zu essen. Sie müssen das Essen angereicht bekommen. Hier besteht dann die Gefahr von Schluckstörungen und damit von Situationen, die für Betreuungskräfte besonders angstbesetzt sind. Es kann zu Hustenanfällen bis hin zum Erstickungsgefühl für die zu pflegende Person kommen. Diese Fortbildung richtet sich an alle Mitarbeitenden, die Essen anreichen, und an Betreuungskräfte nach § 87b.

Inhalt

  • Theoretische Einführung (physiologischer Schluckakt und Schluckphasen)
  • Besonderheiten/Veränderungen des Schluckaktes im Alter
  • Exkurs Pathologie (Aspiration)
  • Exkurs Nahrungskonsistenz
  • Worauf ist beim Anreichen von Nahrung bei älteren Patienten zu achten?
  • Selbsterfahrung Nahrung anreichen

Kompetenzerwerb

Sie erlangen Wissen über die Physiologie des Schluckaktes und der Schluckphasen, können die Aspirationsgefahr für ältere Menschen mit Schluckbeschwerden minimieren, geeignete Hilfsmittel einsetzen und kompetent mit möglichen Ansprechpartnern (Pflegepersonal, Therapeuten, Ärzten) kooperieren.

Teilnahmegebühren für
Mitarbeitende der Diakonie Düsseldorf:
55,00 €
Teilnahmegebühren für
externe Teilnehmende:
70,00 €

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