Irgendwie Hier. Flucht-Migration-Männlichkeit - Jungs sind Jungs, oder? Jugenarbeit in der Migrationsgesellschaft

Einleitung

Ein geschlechtsbezogener pädagogischer Blick leuchtet ein: Jungen haben besondere Interessen, spezielle Bedürfnisse und sind in ihren eigenen Welten unterwegs. Jungen machen Jungensachen und brauchen folglich jungenspezifische Begleitung. Dieses gilt für alle Jungs gleichermaßen - oder doch nicht? In der öffentlichen Diskussion werden Jungen mit Migrations- und Fluchterfahrungen schnell mit problematischen Geschlechterkonzepten, die zudem kulturell-ethnisch begründet sind, in Verbindung gebracht. Welche Rolle spielen nun allerdings Migrationserfahrungen in einer Jungenbiografie? Was bewegt einen geflüchteten jungen Mann? Und mit welchen Denk- und Verhaltensmustern begegnen wir, die pädagogischen Fachkräfte, diesen jungen Menschen?

Inhalt / Kompetenzerwerb

  • Grundlagen von flucht- und migrationssensibler Jungenarbeit
  • Pädagogische Themen interkultureller Jungenarbeit: mehr als Werte, Sex, Drogen und Gewalt
  • Gut gemeint und schlecht gemacht: Stolperfallen in migrationssensibler Jungenarbeit
  • Zwischen Defizit- und Ressourcenorientierung: Wie kann angemessene pädagogische Begleitung von jungen geflüchteten Männern aussehen?
  • Reflexion eigener Erfahrungen, eigener Bilder, Wahrnehmungen, Kulturzuschreibungen und Stereotype
  • Einblicke in die Praxisarbeit mit geflüchteten männlichen Jugendlichen
Teilnahmegebühren für
Mitarbeitende der Diakonie Düsseldorf:
100,00 €
Teilnahmegebühren für
externe Teilnehmende:
125,00 €

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