Demenz und Trauma - Umgang mit (kriegs-)traumatisierten Menschen in der Altenarbeit - Ein Kompetenztag

Einleitung

Wenn Fachkräfte in der Altenhilfe kriegstraumatisierten alten Menschen begegnen, kann das ihre eigenen Erfahrungen als Co-Traumatisierte der zweiten und dritten Generation aktivieren. Für Therapeut/-innen und andere Fachkräfte, die traumatisierte Menschen begleiten, ist es deshalb wichtig, um die Generationen überschreitende Weitergabe von Traumata zu wissen und vor allem diese in ihrer täglichen Arbeit zu erkennen und damit umzugehen. Zu diesem Wissen, Erkennen und Verstehen möchte der Referent einen nachhaltigen Beitrag leisten.

Inhalt

Mindestens zwei Drittel der demenziell erkrankten Menschen sind traumatisiert, durch Krieg, Flucht und Vertreibung, sexuelle Gewalt und andere Erfahrungen des Schreckens. Die Folgen ähneln denen demenzieller Erkrankungen. Wie Ähnlichkeiten und Unterschiede der Trauma- und der Demenzfolgen erkannt werden können und wie die Menschen möglichst differenziert begleitet werden sollten, beschreibt Dr. Udo Baer in diesem Kompetenztag. Besonderes Augenmerk wird dabei auf den Umgang mit den Gefühlen gelegt, denen der alten Menschen und den eigenen.

Kompetenzerwerb

Der Kompetenztag umfasst mehrere Vorträge und Dialogphasen sowie gezielte Praxiseinheiten, in den Zugänge zu den inhaltlichen Schwerpunkten praktisch erfahren und erprobt werden können.

Teilnahmegebühren für
Mitarbeitende der Diakonie Düsseldorf:
100,00 €
Teilnahmegebühren für
externe Teilnehmende:
120,00 €

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