Reduktion von Freiheitseinschränkenden Maßnahmen (FEM)

Einleitung

Freiheitsentziehende Maßnahmen stellen einen erheblichen Eingriff in die Selbstbestimmung und Selbstständigkeit eines pflegebedürftigen Menschen dar. Sie sind deshalb auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken. Sie sind nur nach gewissenhafter Abwägung der Freiheitsrechte mit den Fürsorgepflichten unter bedingungsloser Beachtung der Würde des Menschen und seiner Selbstbestimmung anzuwenden. Für Akteure (Pflegekräfte, Angehörige, Betreuende, Ärzte) in Pflegeeinrichtungen führen freiheitseinschränkende Maßnahmen immer wieder mal zu Konfliktsituationen. Einerseits gilt es die Freiheitsrechte des Betroffenen zu schützen, andererseits sind gesundheitliche Schäden z. B. durch Sturzereignisse abzuwenden. Diese Fortbildung richtet sich vor allem an Pflegefachkräfte, Pflegeassistentinnen/-assistenten und Betreuungskräfte nach § 43b und § 53c SGB XI.

Inhalt

Den Teilnehmenden werden

  • pflegefachliche Grundlagen (Definition, Folgen und Risiken, alternative Maßnahmen) und
  • rechtliche Aspekte (gesetzliche Voraussetzungen, Haftungsrecht) von freiheitsentziehenden Maßnahmen vermittelt. Die aktuelle Rechtsprechung wird vorgestellt. Anhand eines Fallbeispiels lernen die Teilnehmenden, wie sie die erworbenen Kompetenzen in der Praxis anwenden können.

Kompetenzerwerb

Sie vertiefen Ihr Wissen in Bezug auf freiheitseinschränkende Maßnahmen und können das Gelernte zur Reduktion von freiheitsentziehenden Maßnahmen in der Praxis anwenden.

Teilnahmegebühren für
Mitarbeitende der Diakonie Düsseldorf:
35,00 €
Teilnahmegebühren für
externe Teilnehmende:
60,00 €

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