Sensible und Hochsensible Kinder im OGS-Alltag - Sensibilität erkennen und Handlungsmöglichkeiten entwickeln

Der ganz "normale Alltag" ist angefüllt mit zig tausend Reizen. Den meisten Menschen gelingt es, die auf sie einströmenden Informationen so zu kanalisieren, dass der Alltag im Allgemeinen gut bewältigt werden kann. Sensible und hochsensible Kinder nehmen ein Mehrfaches an Reizen auf, die sie alle verarbeiten müssen. Dies führt sie nicht selten an ihre Grenzen und darüber hinaus.

Inhalt

Auch wenn sich zwei Menschen gleich verhalten, können die dahinter liegenden Bedürfnisse sehr unterschiedlich sein. Sensible und hochsensible Kinder stören in aller Regel nicht um der Provokation willen, sondern aus einer inneren Not heraus, die aus einer Reizüberflutung entsteht. Die Überflutung ist derart massiert und fordert so viel Kraft, dass ihnen eine Kontrolle der eigenen Emotionen und der damit verbundenen Handlungen nur noch schwer gelingt. Das dann gelebte Verhalten ist somit eine Art Hilfeschrei und mit einer reinen Provokation nicht gleich zu stellen. Wie ist die Provokation um der Provokation willen, von der geäußerten inneren Not der sensiblen und hochsensiblen Kinder zu unterscheiden und welche Schritte sollten pädagogisch Tätige sinnvoller Weise gehen bzw. welche Wege sollten vermieden werden?

Kompetenzerwerb

Sie lernen Parameter kennen, anhand derer Sie sensible und hochsensible Kinder besser erkennen können. Sie lernen spielerische Übungen kennen, die auf die Bedürfnisse dieser Kinder abgestimmt sind und Sie erfahren, wie diese Methoden (z.B. Kampfspiele®, Metapher-Geschichten, Teile-Arbeit, Ressourcenhaus) gewinnbringend genutzt werden können. Zudem erhalten Sie Hinweise zum Umgang mit den betroffenen Eltern bzw. den Sorgeberechtigten.

Anmeldeschluss: 23. Juli 2021

Dozent*in

Brigitte Engelbracht, Leitung der Praxis „Denklabyrinth“ für integrative Lerntherapie und systemisch-therapeutische Begleitung für Kinder, Eltern und Lehrer*innen; ausgebildete Lehrerin, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Wing-Wave-Coach.

Peter Hebeisen, Dipl. Sozialpädagoge, Coach (DGfC), Meditationsleiter (EKBO), Deeskalationstrainier (GAV), Kampfesspiele®-Lehrtrainer, Leiter Bildungsinstitut KRAFTPROTZ®, Mitarbeit im IFEN- Institut de Formation de l'Éducation Nationale (Luxemburg)

Teilnahmegebühren für
Mitarbeitende der Diakonie Düsseldorf:
130,00 €
Teilnahmegebühren für
externe Teilnehmende:
155,00 €

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