Das Drama der Leere und das Konzept der Spürenden Begegnungen - Wie Bindungen wieder gelingen können

Einleitung Hinter vielen Problemen in der Kinder- und Jugendhilfe, Gefährdetenhilfe und anderen Bereichen sozialer Arbeit stehen Bindungsstörungen. Wichtig ist es daher, gangbare Wege zu finden, damit die Betroffenen diese verloren gegangene Bindungsfähigkeit wieder herstellen können. Das Konzept der Spürenden Begegnungen ist dafür sehr hilfreich. Es behandelt die fünf grundlegenden Interaktionen zwischen Kindern und Erwachsenen, die für das spätere Bindungsverhalten maßgeblich sind (Schauen, Tönen, Greifen, Drücken und Anlehnen). Kinder und Erwachsene, die diese Erfahrungen nicht ausreichend machen konnten, müssen solche Interaktionen sozusagen nachträglich lernen, um Folgen von Bindungsstörungen überwinden zu können. Das Konzept hat sich auch in der Altenhilfe bewährt, um Zugänge zu Menschen mit Demenz zu ermöglichen.

Inhalt Die Teilnehmenden lernen in Vorträgen und kreativen Interaktionen, woran sie Leere-Erfahrungen und Bindungsstörungen erkennen und wie sie die Methoden der Spürenden Begegnungen im Berufsalltag anwenden können. Dabei haben sie die Möglichkeit, eigene Praxisbeispiele und Fragen einzubringen. Sie diskutieren die Themen "Wirksamkeitserfahrung" und "Beziehungswirksamkeit" und erfahren sie spielerisch im Wechsel zu den Methoden der Spürenden Begegnungen.

Ziele und Kompetenzerwerb Die Teilnehmenden kennen das Konzept der Spürenden Begegnungen und können es im Alltag umsetzen

Teilnahmegebühren für
Mitarbeitende der Diakonie Düsseldorf:
55,00 €
Teilnahmegebühren für
externe Teilnehmende:
55,00 €

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